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Gerhard Mondon
Neuhausen

 


Der Landkreis Mittelsachsen

Die Entwicklung beginnt mit dem ehemaligen Kreisamtsbezirk, dem Kreis Freiberg und endet im heutigen Großkreis Mittelsachsen.

Der ehemalige Kreis Freiberg entstand im Jahre 1994 mit dem Zusammenschluß der ehemaligen Landkreise Brand- Erbisdorf, Flöha und Freiberg.

Am 1. August 2008 fusionierte der Kreis Freiberg mit den Kreisen Mittweida und Döbeln zum jetzigen Großkreis Mittelsachsen. 

Die Landkreisverwaltung hat ihren Sitz in der Großen Kreisstadt Freiberg.

Unser Landkreis ist mit einer Gesamtfläche von 2112 km² der zweitgrößte Landkreis im Regierungsbezirk Chemnitz und befindet sich zentral gelegen zwischen der Landeshauptstadt Dresden und der Industriemetropole Chemnitz. Unser Landkreis ist somit nur unwesentlich kleiner als das gesamte Saarland oder Luxemburg.

Im Süden wird der Landkreis Freiberg durch die ca. 20km lange Grenze zu Tschechien begrenzt. Die nördliche Grenze bildet die Leipziger Tieflandsbucht. Begrenzungen im Osten sind die Lommatzscher Pflege und der Tharandter Wald. Im Westen grenzt unser Landkreis an das westliche Erzgebirge und an den Freistaat Thüringen.

 

Typisch für das Landschaftsbild sind die Höhenzüge und Gebirgskämme des Erzgebirges, sowie große Waldflächen. Die Landschaft steigt dabei von rund 200 Metern bis weit über 800 Meter an. Der Kohlberg in unserem Ort bildet mit 837m den höchsten Punkt des Kreises.

Die Landschaft wird von den Flusstälern der Flöha, der Freiberger Mulde, der Zschopau, der Bobritzsch und der Striegis durchzogen.

 

Die längste West- Südostausdehnung beträgt 77km. Westlichste Stadt ist Penig und unser Nachbarort Rechenberg- Bienenmühle die südöstlichste Kommune.  

Im Norden beginnt unser Landkreis mit der Gemeinde Ostrau und wird im Süden von unserer Gemeinde begrenzt. Entfernung ca. 70km.

 

Zum Kreis Mittelsachsen gehören 62 Kommunen, wovon 21 das Stadtrecht besitzen.

 

Einwohnerstärkste Kommune mit 42.300 Einwohnern ist dabei unsere Kreisstadt Freiberg.

 

Historische Entwicklung

Das Gebiet des heutigen Landkreises gehörte zum größten Teil zum "Erzgebirgischen Kreis", der im Jahre 1691 aus dem "Meißner Kreis" heraus gebildet wurde. Zum damaligen "Erzgebirgischen Kreis" gehörten vier Amtshauptmannschaften.

Dieser Verwaltungsaufbau hatte bis ins Jahr 1835 Bestand. Erst aufgrund der 1831 in Kraft getretenen Verfassung Sachsens machten sich erste Veränderungen erforderlich. Das Königreich Sachsen wurde in vier sogenannte Kreisdirektionen gegliedert. Durch diese Maßnahmen kam es auch zu wesentlichen Gebietsveränderungen.

Im Jahre 1849 bestand die Amtshauptmannschaft Freiberg aus dem Kreisamtsbezirk Freiberg, dem Amtsbezirk Grillenburg, dem Justitiarsamt Altenberg und dem Amtsbezirk Frauenstein. Die übergeordnete Behörde war die Kreisdirektion Dresden.

Das Flöhagebiet mit den Amtsbezirken Augustusburg und Frankenberg, sowie der Amtshauptmannschaft Chemnitz waren der Kreisdirektion Zwickau unterstellt.

Eine erneute umfangreiche Umgestaltung begann mit dem "Gesetz über die künftige Einrichtung der Behörden erster Instanz für Rechtspflege und Verwaltung" vom 11. August 1855 und er Auflösung der kursächsischen Ämter.

Nur wenige Jahre später (1873) erfolgte die Trennung von Justiz und Verwaltung. Die gesetzliche Grundlage hierfür bildet die "Revidierte Städteordnung" vom 24. April 1873.

Bis in´s Jahr 1952 hatte die Zuordnung der Städte und Gemeinden zur Amtshauptmannschaft Freiberg Bestand.

Das Ende des 2. Weltkrieges brachte dann erneut eine Umstrukturierung nach den Vorgaben der sowjetischen Militärverwaltung mit sich.

Am 16. Januar 1947 wurde durch das Land Sachsen die "Demokratische Kreisordnung" erlassen. Benannt wurden darin 39 Landkreise, zu denen auch Freiberg und Flöha gehörten.

Diese Verwaltungsstrukturen wurden im Juli 1952 durch das "Gesetz über die weitere Demokratisierung des Aufbaus und der Arbeitsweise der staatlichen Organe in den Ländern der DDR" aufgelöst.

In Folge entstanden in Sachsen drei Bezirke, 48 Landkreise und 8 Stadtkreise. Diese Struktur hatte bis zum Jahre 1990 ihre Gültigkeit.

Unmittelbar nach der politischen Wende begann mit der "Neubildung" des Freistaates Sachsen der Wiederaufbau demokratischer Strukturen.

Auf der Grundlage des am 25. Mai 1993 durch den Landtag des Freistaates Sachsen verabschiedeten "Gesetz zur Kreisgebietsreform" entstanden aus den vormals 21 Landkreisen des Regierungsbezirks Chemnitz 9 Landkreise.

 

Am 1. August 2008 fusionierten die Kreise Freiberg, Döbeln und Mittweida auf der Grundlage des Gesetzes zur Neugliederung der Landkreise des Freistaates Sachsen vom 23. Januar 2008.