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In unmittelbarer Nachbarschaft zum Rathaus finden Sie gleich mehrere lohnenswerte Ziele, die Sie sich als Gast unserer Gemeinde keinesfalls entgehen lassen sollten. Eine dieser Sehenswürdigkeiten hat Neuhausen zu Weltruhm verholfen. Hier steht er: "Der größte Nussknacker der Welt" Ihm, genauer gesagt seinem Besitzer, verdankt unser Ort eine Veranstaltung, die alljährlich zahlreiche Gäste aus nah und fern anzieht. "Das Nussknackerfest" |
Unser Nußknacker ist besonders stolz auf seinen eigenen Eintrag im Guinessbuch der Rekorde. Aber er ist mit seinem Rekord nicht allein: Nur wenige Schritte trennen Sie von einer der größten Nußknackersammlungen der Welt.
Alljährlich ist das Nußknackermuseum Treffpunkt für Sammler aus aller Welt.
Und natürlich gibt es bei uns auch eine Nussknackerkönigin.
(hier gehts zur Homepage der Nussknackerkönigin)
Nur wenige Meter weiter begegnen Sie gleich dem nächsten Rekordinhaber: "Die größte Spieldose der Welt"
Haben wir Sie neugierig gemacht? Hier und hier erfahren Sie alles über unsere "Weltrekordler"
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Ein Erlebnis der ganz anderen Art ist ein Besuch in unserem "Glashüttenmu-seum". Das im Mai 1996 eröffnete Glashüttenmuseum befindet sich in der historischen Purschensteiner Frohnfeste. Es beherbergt Zeugnisse einmaliger Art von von einstigen Glasmacherkunst im Erzge-birge, die bis in die Besiedlungszeit um 1200 zurückreicht und bereits für das Mittelalter den Begriff "Glasland" für diese Region rechtfertigte. |
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Bedeutung und Ausstrahlung hiesiger Glashütten reichten, wie die Ausstellung zeigt, weit über den erzgebirgischen Raum hinaus. Dies trifft besonders für die 1488 gegründete, einstige Neuhausener Glashütte Heidelbach zu, die bis um 1830/40 tätig war.
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Ehrenhain Dittersbach (Vergrössern mit "Klick" auf das Bild) |
Im Ehrenhain Dittersbach ruhen mehr als 20 antifaschistische Häftlinge des Konzentrationslagers Neustaßfurt. Die unglücklichen Häftlinge aus 16 Nationen, vorwiegend Franzosen, wurden am 11. April 1945 in Neustaßfurt vor den herannahenden Alliierten in Richtung Annaberg in Marsch gesetzt. Von 692 Häftlingen des Todesmarsches erlebten nur 72 Häftlinge in Annaberg die Befreiung durch die Rote Armee. |
Vom 26.04. bis 07.05.1945 waren 450 Häftlinge unter strengster Bewachung durch die SS in einer Scheune in Oberdittersbach untergebracht. In der primitiven Unterkunft wurden etwa 24 Häftlinge von den SS- Bewachern ermordet oder sie starben an den Folgen der unzureichenden Ernährung und an Krankheiten.
Die unbeschreiblichen Leiden der Gefangenen veranlassten viele Frauen und Männer in Dittersbach unter Einsatz ihres eigenen Lebens und ihrer Sicherheit, den Häftlingen zu helfen, ihnen Nahrung zu verschaffen und weitere Erschiessungen zu verhindern.
Die überlebenden Franzosen besuchen noch heute in regelmäßigen Abständen diese Gedenkstätte, um ihrer toten Kameraden zu gedenken und die Solidarität der Einwohner von Dittersbach zu würdigen.





